에스더 1장 BasisBibel (2021)
역사서 · Esther · BasisBibel (2021) · 22절 · 소제목 2개
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에스더서의 첫 장으로, 바사 왕 아하수에로가 수산 궁에서 큰 잔치를 열고, 부름을 거절한 왕후 와스디를 폐위하는 조서를 내리는 이야기이다.
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1에스더 · BasisBibel (2021)
Die Jüdin Ester wird persische Königin / Der König von Persien feiert ein Fest
1Es war in der Zeit, als Xerxes König von Persien war. Das war der Xerxes, der über 127 Provinzen herrschte, von Indien bis Kusch.
2Sein Königsthron stand in der befestigten Stadt Susa.
3Im dritten Jahr seiner Regierungszeit gab er ein Fest. Dazu kamen seine hohen Beamten und Diener, die Heerführer von Persien und Medien, die Verwalter der Provinzen und andere vornehme Männer.
4So zeigte Xerxes Pracht und Macht, Glanz und Größe seines Königtums. Es war ein langes Fest, es dauerte 180 Tage.
5Als diese Tage vergangen waren, feierte der König noch ein kleineres Fest. Dazu kamen die Bewohner der Festung Susa. Alle, Groß und Klein, fanden sich dazu ein. Sieben Tage lang feierten sie in den Gärten des königlichen Palastes.
6Dort waren weiße und violette Tücher aufgespannt. Sie waren an Säulen aus Alabaster befestigt, mit weißen und roten Schnüren oder silbernen Ringen. Liegen aus Gold und Silber standen auf dem Fußboden. Der war aus grünem Marmor und Alabaster, aus Perlmutt und schwarzen Edelsteinen.
7Man trank aus goldenen Bechern. Kein Becher war wie der andere. Königlichen Wein gab es in Mengen, wie es sich bei einem König gehört.
8Beim Trinken gab es keine Regeln. Der König hatte alle seine Bediensteten angewiesen, sich ganz nach den Wünschen der Gäste zu richten.
9Auch Waschti, die Königin, gab ein Fest. Dazu lud sie Frauen in den Palast von König Xerxes ein.
Königin Waschti missachtet einen Befehl des Königs
10König Xerxes hatte sieben Eunuchen, die ihn persönlich bedienten. Sie hießen Mehuman, Biseta, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas. Am siebten Tag seines Festes, als Xerxes vom Wein berauscht war, gab er ihnen einen Befehl.
11Sie sollten Königin Waschti zu ihm bringen, und sie sollte eine Krone tragen. Das Volk und die hohen Beamten sollten ihre Schönheit bewundern. Sie war wirklich eine schöne Frau.
12Aber Königin Waschti weigerte sich. Sie kam nicht, obwohl es ein Befehl des Königs war, den die Eunuchen ihr überbracht hatten. Da wurde der König sehr zornig auf sie. Er kochte vor Wut.
13Sofort beriet sich der König mit seinen Ratgebern, die sich mit Recht und Gesetz auskannten. Solche Angelegenheiten des Königs wurden stets mit denen besprochen, die sich auch mit der Geschichte auskannten.
14Die sieben Verwalter der Provinzen aus Persien und Medien standen dem König sehr nahe. Sie hießen Karschena, Schetar, Admata, Tarschisch, Meres, Marsena und Memuchan. Sie nahmen den ersten Rang im Königreich ein und hatten das volle Vertrauen des Königs.
15Er fragte sie: »Was soll nach Recht und Gesetz nun mit Königin Waschti geschehen? Sie hat einen Befehl des Königs Xerxes missachtet, den ihr seine Eunuchen überbracht haben.«
16Memuchan antwortete dem König und den hohen Beamten: »Die Verfehlung von Königin Waschti trifft nicht nur den König allein. Sie trifft auch alle hohen Beamten und das ganze Volk in den Provinzen von König Xerxes.
17Denn der Vorfall mit der Königin wird sich bei allen Frauen herumsprechen. Dann werden sie ihre Männer verachten, weil sie sagen: König Xerxes hat der Königin Waschti befohlen, vor ihm zu erscheinen. Aber sie ist nicht gekommen!
18Die Frauen der hohen Beamten von Persien und Medien werden von dem Vorfall mit der Königin hören. Sie werden es ihren Männern immer vorhalten, obwohl die doch hohe Beamte des Königs sind. Es wird viel Ärger und böses Blut geben.
19Wenn es dem König recht ist, soll ein königlicher Erlass verbreitet werden: ›Waschti darf nicht mehr vor König Xerxes treten. Ihre königliche Würde gibt der König einer anderen, die besser ist als sie.‹ Das sollte in Persien und Medien als Gesetz gelten, das nicht übertreten werden darf.
20So wird diese Bestimmung des Königs überall bekannt, so groß das Königreich auch ist. Alle Frauen werden ihre Männer achten, bei den vornehmen wie bei den einfachen Leuten.«
21Der Vorschlag gefiel dem König und den hohen Beamten. Der König machte es so, wie Memuchan es vorgeschlagen hatte.
22Er sandte Schreiben in alle seine Provinzen – in jede Provinz in ihrer eigenen Schrift und an jedes Volk in seiner eigenen Sprache: »Jeder Mann hat in seinem Haus das Sagen. Er soll dabei in seiner eigenen Sprache reden.«
BasisBibel (2021)
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